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Verschlossene Auster 2009 an den Bundesverband deutscher Banken

Die Verschlossene Auster, der Kritik-Preis des Netzwerks Recherche für den „Informationsblockierer des Jahres“, geht 2009 an den Bundesverband deutscher Banken (BdB) - stellvertretend für die rund 220 Mitglieder des Verbandes. Der Bankenverband und seine Mitglieder waren in der Banken- und Finanzkrise nicht auf Seiten von Transparenz und Aufklärung. Die Vertreter der Banken tauchten ab und stellten sich der Öffentlichkeit nicht ausreichend. Wenn sie eines ihrer wenigen Interviews gaben, dann versorgten sie die Öffentlichkeit mit Ausreden. Sie weigern sich, ihre Fehler einzugestehen, Versäumnisse zu erklären und Verantwortung zu übernehmen.

Zum Download:
Die Laudatio von Prof. Dr. Rudolf Hickel [PDF-Datei, 6 S., 25 KB].

Die Gegenrede von Prof. Dr. Manfred Weber (Geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes Deutscher Banken) [PDF-Datei, 6 S., 42 KB]

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Neuer Vorstand des nr gewählt

Die Mitgliederversammlung des netzwerk recherche hat am Freitag, 05.06.2009, einen neuen Vorstand gewählt.

Der erste Vorsitzende, Dr. Thomas Leif (Chefreporter Fernsehen, SWR Mainz) und der zweite Vorsitzende, Hans Leyendecker (Leitender Redakteur, Süddeutsche Zeitung) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Sie werden auch in den nächsten beiden Jahren an der Spitze der Journalistenorganisation stehen.

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nr-Jahrestreffen 2009

Jahrestreffen 2009
des netzwerk recherche


nr-Jahrestreffen, 05./06.06.2009, Hamburg, NDR

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

die diesjährige Jahrestagung von netzwerk recherche war ein Erfolg. Unter dem Motto "Journalismus zwischen Morgen und Grauen" nutzten mehrere hundert Journalistinnen und Journalisten am Freitag und Samstag die Gelegenheit, um Kolleginnen und Kollegen zu treffen, um sich über neue Ideen und Konzepte in der Branche zu informieren und um mit Experten aus Medien und Wissenschaft zu diskutieren.

Sind Zeitungen systemrelevant?
Die Eröffnungsrede zum nr-Jahrestreffen 2009 von Heribert Prantl
(PDF-Datei, 11 S., 49 KB)



 
Um sich einen tieferen Überblick über die Tagung zu verschaffen, können Sie auch den Konferenzreader: Texte und Materialien – Leitfragen und Referentenprofile einsehen (PDF-Datei, 92 S., 1.939 KB).

 
Die Texte, die für die Teilnahme an den Veranstaltungen des Reporter-Forums Grundlage waren, finden Sie auf
den Internetseiten des Reporter-Forums
.

 

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Understanding Merkel
Angela Merkel
Angela Merkel (Bild: Severin Nowacki / World Economic Forum, CC by-sa 2.0)

nr-Dossier 2009/01

Am 28.04.2009 diskutierten die Biografen Angela Merkels über das Politik- und Medienverstaendnis der Bundeskanzlerin. Teilnehmer des von Thomas Leif moderierten Mediendisputs Berlin in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin waren:

- Dirk Kurbjuweit (Leiter Hauptstadtbüro DER SPIEGEL, "Angela Merkel – Die Kanzlerin für alle?", München 2009) ,
- Prof. Dr. Gerd Langguth ("Kohl, Schröder, Merkel: Machtmenschen", München 2009) ,
- Jacqueline Boysen (Korrespondentin Deutschlandradio, "Angela Merkel. Eine Karriere", Berlin 2005) ,
- Herbert Hönigsberger (Politikberater, Merkel-Beobachter) ,
- Prof. Dr. Elmar Wiesendahl (Parteienforscher, Hamburg) .

Das von Günter Bartsch redigierte Transskript der gut besuchten Veranstaltung liegt jetzt als nr-Dossier 2009/01 (PDF, 21 S., 219 KB) vor.

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Journalistenorganisationen präsentieren Kurzfilm zum Tag der Pressefreiheit


For the Freedom of the Press from DSchr on Vimeo


Spot soll an über 800 Reporter erinnern, die ermordet wurden, seit die UNO vor fünfzehn Jahren den 3. Mai zum internationalen Tag der Pressefreiheit ausgerufen hat.

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nr-Werkstatt 14: Verdeckte Recherche

nr-Werkstatt 14: Verdeckte RechercheDie Recherche "Undercover" birgt für den investigativen Journalismus ein großes, längst nicht ausgeschöpftes Potential. Auf einer Fachkonferenz im November 2008 hat das Netzwerk Recherche gemeinsam mit der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach erfolgreiche Recherche-Projekte präsentiert und die Chancen für mehr verdeckte Recherchen im journalistischen Alltag ausgelotet. Auf 173 Seiten der nr-werkstatt 14 sind die Ergebnisse der Tagung zusammengefasst.

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nr-Werkstatt 13: Interview-Kulturen

nr-Werkstatt 13: Interview-Kulturen
netzwerk recherche e.V. legt als 13. Band der Reihe 'nr-Werkstatt' den Konferenzbericht "Interview-Kulturen : Professionelle Interviews als journalistische Qualitätstreiber" vor.

Die 128 Seiten umfassende Dokumentation fasst die Ergebnisse der Fachkonferenz "Interview-Kulturen" : Professionelle Interviews als journalistische Qualitätstreiber (Mittwoch, 19.11. – Freitag, 21.11.2008, Berlin, Evangelische Medienakademie).

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Distanz statt Nähe

Netzwerk Recherche legt 10-Punkte-Papier zum Verhältnis von Pressesprechern und Journalisten vor

Wiesbaden - In einem 10-Punkte-Papier warnt die Journalistenvereinigung netzwerk recherche e.V. vor einer zu großen Nähe zwischen Journalisten und Pressesprechern. "Enge Vertrauensverhältnisse fördern Grenzüberschreitungen", heißt es in dem Positionspapier. Zum Grundwissen der Journalisten über die Berufsrolle der Gegenseite müsse die Kenntnis gehören, dass Pressesprecher nur gefilterte Informationen präsentieren können, dass sie die Mechanismen der Medienberichterstattung für ihre Zwecke nutzen und dass Ausweichmanöver und das Abblocken von unbequemen Fragen Teil des Alltagsgeschäft von Pressesprechern sind.

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nr-Werkstatt 12: Lobbyismus
nr-Werkstatt 12: Lobbyismus (Umschlag)
nr-Werkstatt 12: Lobbyismus als Schatten-Management in Politik und Medien

netzwerk recherche e.V. legt nr-Werkstatt "Lobbyismus als Schatten-Management in Politik und Medien" vor.

Die 230 Seiten umfassende Dokumentation präsentiert die Beiträge der von netzwerk recherche initiierten Fachkonferenz In der Lobby brennt noch Licht... Lobbyismus als politisches Schatten-Management (19. - 20. September 2008 in der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin).

Neben zahlreichen Beispielen von Lobbyeinfluss, die den Status Quo skizzieren, bietet das Buch eine kommentierte Literaturliste zum Thema. "In der Lobby brennt noch Licht. Lobbyismus als Schatten-Management in Politik und Medien", herausgegeben vom netzwerk recherche e.V., kann kostenlos als PDF-Datei heruntergeladen oder beim netzwerk bestellt werden.

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nr-Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle des netzwerk recherche e.V. ist eingerichtet. In dem Büro in Hamburg werden ab sofort unter anderem Aufgaben der Mitgliederbetreuung, Kommunikation und Organisation gebündelt.

Kontaktdaten:
Geschäftsstelle netzwerk recherche e.V.
Stubbenhuk 10, 5. OG
20459 Hamburg

Tel: 040 / 36 80 78 53
Fax: 040 / 36 80 78 54
Mobil: 0177 / 497 90 90
Email: alexander.richter@netzwerkrecherche.de oder info@netzwerkrecherche.de .

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MMD-Presseinformation 05/2008

MMD stellt Dossier „Die Finanzkrise und die Medien:
Nagelprobe für den Wirtschafts- und Finanzjournalismus“ vor.
Diskussion zur Krise des Wirtschaftsjournalismus während des 13. Mainzer-MedienDisputs am 3. Dezember 2008 in Mainz, ZDF-Konferenzzentrum

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Peter Merseburger erhält "Leuchtturm-Preis"

Die Auszeichnung "Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen" geht 2008 an den Buchautor und langjährigen Fernsehjournalisten Peter Merseburger für seine Augstein-Biografie und sein Lebenswerk / Preisvergabe zum Auftakt des Mainzer Medien Disputs am 2.12.2008 beim SWR in Mainz.

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Fachkonferenz Interview-Kulturen
Fachkonferenz Interviewkulturen (Mi.,19.11. - Fr.,21.11.2008, Berlin)
Fachkonferenz Interviekulturen, Mi.-Fr., 19.-21.11.2008, Berlin

Fachkonferenz von netzwerk recherche (nr) "Interview-Kulturen" : Professionelle Interviews als journalistische Qualitätstreiber.

Mittwoch, 19.11. – Freitag, 21.11.2008, Berlin, Evangelische Medienakademie.

Professionelle Interviews sind wesentliche Bedingungen und Erfolgsgaranten für alle journalistischen Produkte. Interviews als Werttreiber im Journalismus werden in der Weiterbildung aber oftmals vernachlässigt. Ausgehend von diesem Defizit wollen wir bei der Fachtagung "Interviewkulturen" mit erfahrenen Profis über ihr Handwerk, die redaktionelle Vorbereitung und Begleitung diskutieren.

Bei dieser Fachtagung handelt es sich nicht um eine "Konsum-Konferenz", die als schnelles Vademecum für "bessere Interviews" dienen könnte. Voraussetzung für die Teilnahme ist vielmehr eine intensive Vorbereitung der Tagung und eine aktive Mitwirkung während der Konferenz.

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Dossier zur Lage der Auslandsberichterstattung

Auslandsjournalismus in der Krise

Netzwerk Recherche veröffentlicht Dossier zur Lage der Auslandsberichterstattung

Wiesbaden. Die Auslandsberichterstattung in Deutschland weist erhebliche Defizite auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Kommunikationswissenschaftlers Lutz Mükke, die in der Publikationsreihe „nr-Dossier“ erscheint. An etlichen Beispielen aus der Medienpraxis werden die Mängel aufgezeigt – an der Steuerung der Kriegsberichterstattung durch PR-Profis, am Umgang von Nachrichtenagenturen mit Ortsmarken oder am „virtuellen Journalismus“ im Hörfunk. In dem Dossier kommen auf rund 25 Seiten zahlreiche Korrespondenten, Reporter sowie Auslandsressortleiter deutscher Leitmedien zu Wort.

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Fachkonferenz verdeckte Recherche

"Undercover" ­ Chancen und Grenzen der verdeckten Recherche

Fr.-So., 07. bis 09. November 2008.
Tagungsort ist die Theodor Heuss Akademie in Gummersbach.

Verdeckte Recherchen sind bekannt geworden durch die spektakulären Enthüllungen von Günter Wallraff über die Lebensumstände von Hilfsarbeitern oder von Volker Lilienthal über Schleichwerbung beim WDR. Heute fristet das verdeckte Nachforschen in Deutschland ein Nischendasein. Dabei können viele Informationen oft mittels Rollenrecherche beschafft werden, die sonst nicht zugänglich sind. Das Netzwerk Recherche will deshalb diese Methode der journalistischen Praxis im Rahmen eines Seminars reflektieren und fördern.

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Lobbytagung, September 2008
In der Lobby brennt noch Licht... Fachkonferenz, 19. - 20. September 2008
In der Lobby brennt noch Licht... 19./20.09.2008

In der Lobby brennt noch Licht...
Lobbyismus als politisches Schatten-Management


Fachkonferenz vom Fr. 19. - Sa., 20. September 2008 in der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Aber gilt das auch für die parlamentarische Praxis der Berliner Republik? Eine aktuelle Analyse des Bundesrechnungshofes zeigt, dass Mitarbeiter von Unternehmen, im Rahmen von "Personalaustauschprogrammen" auf Kosten und im Sinne ihrer Arbeitgeber an Gesetzesvorhaben und Erlassen mitwirken. Auf Kritik an ihrer Macht ohne Mandat und Legitimation reagieren Profis des Lobbygewerbes mit demonstrativem understatement: "Die Entscheidungen treffen nicht wir, sondern die Politik. Wir informieren nur, und das machen andere auch." An dieser Stelle wird darauf verwiesen, dass ja auch Kirchen, Gewerkschaften und Bürgerinitiativen Einfluss auf die Gesetzgebung nehmen. Aber haben die Akteure der Zivilgesellschaft tatsächlich dieselbe Chance, sich mit ihren Anliegen Gehör zu verschaffen? Besteht ein Unterschied zwischen Gemeinwohl-Interessen – etwa von NGOs vertreten – und schlichten Profitinteressen der Industrie?

Diesen Fragen geht die bislang grösste Konferenz zum Thema "Lobbyismus" Ende September in Berlin nach. Veranstaltet wird die Konferenz von der Journalistenvereinigung netzwerk recherche e.V. in Zusammenarbeit mit dem Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen. Die Konferenz "In der Lobby brennt noch Licht... - Lobbyismus als politisches Schattenmanagement", fragt auch nach dem Verhältnis zwischen Lobbyisten und Journalisten. Zudem werden die Grauzonen der Gesetzgebung und die Chancen einer demokratischen Kontrolle des Lobbyismus ausgelotet.

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Auster 2008 an das IOC

Verschlossene Auster 2008 für das IOC

Negativ-Preis geht in diesem Jahr an das Internationale Olympische Komitee
– und stellvertretend an seinen Vizepräsidenten Thomas Bach

Hamburg/Wiesbaden. Die Verschlossene Auster, der Kritik-Preis des Netzwerks Recherche für den „Informationsblockierer des Jahres“, geht 2008 an das Internationale Olympische Komitee (IOC) und stellvertretend an Thomas Bach, den langjährigen
Vizepräsidenten des IOC. Das IOC duldet seit vielen Jahren Korruption und Interessenskonflikte bei der Vergabe der Spiele. Es versucht sich zu reformieren, aber tut zu wenig, um Hinweisen und Indizien für solche Vorfälle nachzugehen und sie aufzuklären. Genehme Journalisten werden von einzelnen Verantwortlichen bevorzugt bedient.

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nr-Studie Hauptstadtjournalismus
nr-Studie zum Hauptstadtjournalismus
nr-Studie zum Hauptstadtjournalismus: Journalismus in der Berliner Republik – Wer prägt die politische Agenda in der Bundeshauptstadt?

nr-Studie zum 'Hauptstadtjournalismus' .

Journalismus in der Berliner Republik – Wer prägt die politische Agenda in der Bundeshauptstadt?

Die politische Kommunikation und die Recherchebedingungen in Berlin haben sich unter dem enormen Berichterstattungstempo, dem Zwang zur Exklusivität und neuen Kommunikationsmitteln wie SMS und Video-Podcasts von Politikern gravierend verändert. Zu diesem Befund kommt die erste empirische Studie ueber den aktuellen Zustand des Hauptstadtjournalismus, die die Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche e. V. veroeffentlicht.

Unter dem Titel "Journalismus in der Berliner Republik - Wer prägt die politische Agenda in der Bundeshauptstadt" legen die beiden Autoren, der Medienforscher Leif Kramp und der Kommunikationswissenschaftler Dr. Stephan Weichert vom Berliner Institut für Medien und Kommunikationspolitik zentrale Mängel der Politikberichterstattung offen. Im Fokus der 33 Expertengespraeche mit Büroleitern und leitenden Korrespondenten der wichtigsten Medien, politischen Sprechern, Beratern, Lobbyisten stehen vor allem die Wechselwirkungen zwischen medialer und politischer Macht sowie deren Eigendynamik unter den extremen Arbeitsbedingungen der Berliner Republik.

Die Studie zum Download
Journalismus in der Berliner Republik – Wer prägt die politische Agenda in der Bundeshauptstadt? / Von Leif Kramp ; Dr. Stephan Weichert. Herausgeber: netzwerk recherche e. V., Dr. Thomas Leif (verantw.). -
PDF-Datei, 88 S., 700 KB

PM: nr-Studie zum Hauptstadtjournalismus erschienen

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Jahreskonferenz netzwerk recherche
Neuerscheinung: nr-Werkstatt Quellenmanagement
nr-Werkstatt 9: Quellenmanagement (Umschlag)
nr-Werkstatt 9: Quellenmanagement

Die 140seitige Broschüre fasst die Ergebnisse einer Fachtagung zusammen, die Ende 2007 unter dem Titel "Personen und Papier. Quellen finden und öffnen" in der Nähe von Mainz stattfand. Die nr-Werkstatt enthält Texte u.a. von Hans-Martin Tillack, Hans Leyendecker, Egmont R. Koch, David Crawford, Patrik Baab, Markus Dettmer/Britta Sandberg, Markus Grill, Manfred Redelfs und Albrecht Ude.

Quellenmanagement – Quellen finden und öffnen / Hrsg.v. netzwerk recherche e.V. Konzeption: Dr. Thomas Leif (verantw.) Redaktion: Thomas Schnedler. Redakt. Mitarbeit: Daniel Bouhs
Wiesbaden : netzwerk recherche, 6/2008. - 140 S., brosch.
(nr-Werkstatt ; Bd. 9)
(PDF-Datei, 140 S., 888 KB)

[«] nr_Werkstatt_09_Quellenmanagement.pdf
Studie: Black Box Brüssel

Black Box Brüssel
Journalismus zwischen Affirmation und Kontrolle


Warum die europäischen Institutionen – insbesondere die mächtige Kommission - nicht an einer wirksamen Kontrollfunktion der Medien interessiert sind, könnte man noch verstehen. Keine Bürokratie, auch keine gut geölte Ministerialbürokratie, lässt sich gerne in die Karten schauen. Aber warum Europa-Politiker und die demokratischen Parteien sich mit der systematischen medialen Vernachlässigung ihrer Arbeit und ihrer Aufgaben abgefunden haben, bleibt im Dunkeln.

Claudia Huber präsentiert Ihnen in der Studie "Black Box Brüssel" die wichtigsten Erkenntnisse der vorliegenden Forschung. Sie hat zudem die Arbeitspraxis der Journalisten in Brüssel erkundet, Defizite und deren Hintergründe analysiert und die Systeme von "agenda setting" und "agenda cutting" untersucht. Aus der Summe ihrer Erkenntnisse leitet sie zudem konkrete Lösungsvorschläge ab.

Hier finden Sie die Studie "Black Box Brüssel" als [PDF] zum herunterladen

Aktuell

Getrennte Welten?
Journalismus und PR in Deutschland


"Journalisten machen keine PR." Vier Worte aus dem im Februar 2006 präsentierten Medienkodex von Netzwerk Recherche haben Journalisten und PR-Schaffende elektrisiert.

Diese Dokumentation gibt zunächst einen Überblick über den Stand der wissenschaftlichen Diskussion zum Verhältnis von Journalismus und Public Relations. Nach einer Analyse der normativen Vorgaben – also der Kodizes der beiden Branchen – folgt ein Blick auf die in der Praxis zu beobachtende Verschmelzung der beiden Disziplinen. Auf dieser Grundlage werden die Forderungen von Netzwerk Recherche und die Gegenargumente der Kritiker zur Diskussion gestellt.


Hier finden Sie die Studie als [PDF] zum herunterladen


Zum Thema:


»Es mangelt an Kompetenz«
Wenn die Regierung über ihre Politik informiert, bewegt sie sich auf dünnem Eis: Wo endet Information, wo beginnt Werbung? Darüber diskutieren Thomas Leif und Klaus Vater. Moderation: Sebastian Feuß

(message 2/2008, S. 2-7)
[PDF-Datei, 6 S., 299 KB)

Studie: Recherchejournalisten sind in Deutschland "exotische Außenseiter"

Bedingt ermittlungsbereit.
Investigativer Journalismus in Deutschland und in den USA


Bei einem Vergleich der Bedingungen des investigativen Journalismus in deutschen und US-amerikanischen Tageszeitungen kommt die Studie "Bedingt ermittlungsbereit. Investigativer Journalismus in Deutschland und in den USA" zu einem ernüchternden Ergebnis.

Veraltete Redaktionsstrukturen, schlechtes Personalmanagement, dünne Personaldecken und zu wenig Geld für die Recherche - Deutsche Tageszeitungen versagen bei ihrer wichtigsten Aufgabe: Der Kontrolle von lokalen und regionalen Eliten. Als Konsequenz findet ein aufdeckender Journalismus, der seine Kontrollaufgabe wahrnimmt, nur in seltenen Ausnahmefällen statt - zumeist dann, wenn idealistische Redakteure ihre Freizeit für die Recherche opfern.

Hier finden Sie die Presseinformation zur Studie als [PDF] zum herunterladen

Hier können Sie die Studie beim LIT Verlag bestellen

Aktuell

Netzwerk Recherche-Publikationen zum Bestellen

Seit Bestehen des Vereins Netzwerk Recherche e.V. sind zahlreiche Studien, Projekte und Werkstatt-Bände veröffentlicht worden. Diese können hier heruntergeladen oder kostenlos bestellt werden.

Darüber hinaus gibt Netzwerk Recherche eine eigene Buchreihe "Recherche-Journalismus und kritische Medienpolitik" heraus. Diese können direkt beim Lit-Verlag bestellt werden.

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Aktuell

Transparenz nur für Hartnäckige?

Behörden blocken bei Informationsfreiheitsgesetz oft ab

Seit Januar 2006 gibt es bei Bundesbehörden ein Recht auf Akteneinsicht. Das regelt das Informationsfreiheitsgesetz (IFG), für dessen Verabschiedung sich netzwerk recherche zusammen mit anderen Journalistenorganisationen stark gemacht hatte. Doch viele Ämter halten an der alten "Amtsverschwiegenheit" fest und legen das Gesetz einseitig zu ihren Gunsten aus. Dies ist das Ergebnis einer Analyse, in der nr-Mitglied Manfred Redelfs auf fast zwei Jahre Gesetzesanwendung zurückblickt.

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Leitlinien für einen wirksamen Recherche-Journalismus

Leitlinien für einen wirksamen Recherche-Journalismus

Auf der Jahresversammlung hat netzwerk recherche am 15.6.07 in Hamburg einen wichtigen Beschluss gefasst, der die "Leitlinien für einen wirksamen Recherche-Journalismus" definiert. Dieser einstimmig beschlossene Leitantrag verbindet eine Lageeinschätzung des Journalismus heute mit notwendigen Konsequenzen für die journalistische Praxis.

[«] NR-Leitlinien_Recherche-Journalismus.pdf
Aktuell

Neuer NR-Vorstand gewählt

Hier die aktuelle Pressemitteilung



Auf dem Bild (siehe Link):
Hinten: Kuno Haberbusch, NDR Zapp.
Mittlere Reihe von links nach rechts: Thomas Schnedler, Universität Hamburg; Albrecht Ude, Freier Journalist (kooptiert); Brigitte Alfter, Korrespondentin "Information", Brüssel; Manfred Redelfs, Greenpeace (kooptiert);
Vordere Reihe von links nach rechts: Thomas Schuler, Freier Journalist; Steffen Grimberg, taz; Hans Leyendecker, SZ (2. Vorsitzender); Julia Salden, NDR; Thomas Leif, SWR (1. Vorsitzender); Christoph M. Fröhder, Freier TV-Journalist.
Fotograf: André Bartholomäi/C nina faber design.


Externer Link (Klick für Erklärungen) http://www.netzwerkrecherche.de/fotos2007/vorstand2007.jpg
Aktuell

Netzwerk Recherche veröffentlicht Studie über Journalismus und Pressefreiheit in Osteuropa

Seit der Ermordung der russischen Journalistin Anna Politkowskaja am 7. Oktober 2006 in Moskau ist das Thema Unterdrückung der Medienfreiheit in Osteuropa öffentlich präsenter. Doch ein präzises Lagebild zur Gefährdung der Medienfreiheit bei unseren östlichen Nachbarn liegt bislang nicht vor. Dieses Analyse-Defizit will nun eine Studie ausgleichen, die systematisch die Medienlandschaften in zehn Ländern des östlichen Europas untersucht.

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Neue Studie zu Nachrichtenfaktoren in der journalistischen Praxis

Studie zu Nachrichtenfaktoren in der journalistischen PraxisNeue Studie zu Nachrichtenfaktoren in der journalistischen Praxis

Die Fernsehnachrichten haben sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten weiter stark kommerzialisiert. Fernsehnachrichten entwickeln sich zunehmend zu einer Dienstleistung. Die Bedeutung der Bilder in der Nachrichtenproduktion wird wichtiger und der Trend zur Boulevardisierung der Nachrichtenthemen nimmt weiter zu.

Dies sind Ergebnisse einer neuen Studie der Jenaer Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Georg Ruhrmann und Roland Göbbel, die die Nachrichtenfaktoren bei der journalistischen Aussagenproduktion untersucht haben.

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Studie Kritischer Wirtschaftsjournalismus

nr-Werkstatt 5: Kritischer WirtschaftsjournalismusNetzwerk Recherche veröffentlicht Dokumentation zur Lage des Wirtschaftsjournalismus in Deutschland Vorsicht vor dem PR-Einfluss von Unternehmen und der dringende Appell zu mehr und intensiverer Recherche – das ist das gemeinsame Credo von Wirtschaftsjournalisten unterschiedlicher Medien, die für die neue Dokumentation der Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche "Kritischer Wirtschaftsjournalismus. Analysen und Argumente. Tipps und Tricks" befragt wurden. Die Dokumentation hat das Netzwerk Recherche anlässlich des Tages der Pressefreiheit am 3. Mai veröffentlicht. "Pressefreiheit ist kein Selbstzweck, sondern auch Auftrag, dieses Grundrecht aktiv wahrzunehmen." Die Dokumentation des Netzwerk Recherche zeigt: Die "Kontrollfunktion des Wirtschaftsjournalismus braucht einen Konjunkturaufschwung," so der Vorsitzende des Netzwerk Recherche, Dr. Thomas Leif, anlässlich der Vorstellung der Dokumentation.

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Netzwerk Recherche und IFG-Bündnis veröffentlichen Gesetzeskommentar

Zusammen mit anderen Journalisten- und Bürgerrechtsorganisationen hatte sich Netzwerk Recherche erfolgreich für ein bundesweites Akteneinsichtsrecht stark gemacht. Damit die Antragsteller das neue Recht auch nutzen können, ohne im Konfliktfall gleich einen Anwalt bemühen zu müssen, haben die IFG-Befürworter jetzt einen eigenen Gesetzeskommentar herausgebracht

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Aktuell

Netzwerk Recherche begrüßt Entscheidung des BVerfG im Fall Cicero
Das Netzwerk Recherche begrüßt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Fall "Cicero". Der erste Senat des obersten deutschen Gerichts habe ein "wichtiges Urteil zur Sicherung der Pressefreiheit verkündet", erklärte der Vorsitzende des Netzwerk Recherche, Dr. Thomas Leif.

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Aktuell

Netzwerk Recherche veröffentlicht Studie über investigative Journalisten
Die Bedingungen für Recherche und investigativen Journalismus haben sich in Deutschland in den vergangenen Jahren weiter verschlechtert. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, in der Buchreihe des Netzwerks Recherche erscheint. Die Untersuchung zeigt, wie sich die finanziellen Einschnitte der vergangenen Jahre negativ auf die investigative Arbeit auswirken. Gleichzeitig verdeutlicht sie auch, wie unter schlechter werdenden Bedingungen investigative Journalisten in Deutschland erfolgreich arbeiten können.

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Aktuell

Fachtagung "Kritischer Wirtschaftsjournalismus" - Chancen, steigendem Druck zum Trotz
Dem kritischen Wirtschaftsjournalismus geht es in Deutschland derzeit alles andere als gut, dabei bietet er den Journalisten vielfältige Chancen. Das ist ein Fazit, das auf der dreitägigen nr-Fachtagung zum Thema Mitte Oktober in Wiesbaden gezogen wurde. Das Netzwerk Recherche stellt zehn Thesen zum kritischen Wirtschaftsjournalismus zur Diskussion

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Netzwerk Recherche veröffentlicht Studie zu Spiegel Online
Spiegel Online ist die neue Stimme im Kanon der deutschen Leitmedien. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die in der Buchreihe des Netzwerks Recherche erscheint. Sie zeigt, dass fast 96 Prozent der deutschen Nachrichtenredakteure Spiegel Online lesen. Sie schätzen Spiegel Online vor allem wegen seiner Schnelligkeit, Aktualität und Tiefe der Hintergrundinformationen.

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Literatur

Netzwerk Recherche veröffentlicht Studie zu Blogs und Journalismus
Weblogs können den Journalismus anspornen und bereichern, aber niemals ersetzen. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Studie, die in der Schriftenreihe des Netzwerkes Recherche erscheint. Sie zeigt, dass es für Journalisten zahlreiche Gründe gibt, Blogger als Konkurrenten, Kritiker oder sogar als die Kopfjäger des Internet einzuschätzen.

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Netzwerk Recherche veröffentlicht Dokumentation zum „Dunkelfeld Korruption“
Die juristische Bekämpfung und publizistische Untersuchung der Korruption in Deutschland weist erhebliche Defizite auf. Dies ist die Bilanz der Analysen von renommierten Juristen, Korruptions-Experten und Journalisten, die das Netzwerk Recherche in einer neuen Dokumentation mit dem Titel „Dunkelfeld Korruption – Herausforderungen für den Recherche-Journalismus“ zusammengetragen hat.

Dokumentation zum download (PDF, ca 2.5 MB)

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Aktuell
Mediencodex

Netzwerk Recherche stellt neuen Medienkodex als journalistisches Leitbild vor
Die Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche hat einen 10 Punkte umfassenden „Medienkodex“ vorgelegt, der Journalisten aller Medien Orientierung in der beruflichen Praxis geben soll. Nach Einschätzung von Netzwerk Recherche gefährden neue Technologien und zunehmender ökonomischer Druck den seriösen Journalismus. Um seine Qualität und Unabhängigkeit zu sichern, setzt sich das Netzwerk für das neue Leitbild ein, das anspruchsvolle Qualitäts-Standards und Selbstverpflichtungen der Journalisten fordert.

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Geschäftsstelle

netzwerk recherche e.V.
Stubbenhuk 10, 5. OG
20459 Hamburg


Tel: 040 / 36 80 78 53
Fax: 040 / 36 80 78 54
Mobil: 0177 / 497 90 90

alexander.richter@ netzwerkrecherche.de

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Letzte Änderung 19.06.2009
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