Jetzt anmelden zur nr-Jahreskonferenz 2014 am 4./5. Juli


 

netzwerk recherche fordert Ende aller Pläne für deutsches Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung

"Die Richtlinie (...) des Europäischen Parlaments und des Rates (...)
über die Vorratsspeicherung (...) ist ungültig." *
So knapp und klar urteilte die Große Kammer des Gerichtshofes der
Europäischen Union (EuGH) über den jahrenlangen Versuch der EU und
ihrer Mitgliedsstaaten, alle Bewohner der EU ohne jeden Anlass und
Verdacht umfassend auszuforschen. Seit der Formulierung der
EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung 2006 hatte es vielfältigen
Protest der Zivilgesellschaft gegen diesen massiven Eingriff in die
Grundrechte gegeben.

Ein gemeinsamer Brief an die EU-Kommission vom 22. Juni 2010 wurde
europaweit von 106 Organisationen unterstützt, darunter auch das
netzwerk recherche.

Auch an der Verfassungsbeschwerde gegen das deutsche Gesetz zur
Vorratsdatenspeicherung, dem das Bundesverfassungsgericht am 2. März
2010 weitgehend entsprochen hatte, war das nr beteiligt.

Die Journalistenvereinigung netzwerk recherche e.V. fordert jetzt
einen Stop aller Pläne zur Wiedereinführung der
Vorratsdatenspeicherung in Deutschland. Es gibt keine legale Basis
mehr für ein solches Gesetz, das die Grundrechte der Bürger missachtet.

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netzwerk recherche ist Gastgeber

Hacks Hackers Berlin #15

Hacks/Hackers Berlin zu Gast im Haus der Demokratie und Menschenrechte (20.03.2014, 19 Uhr). Als Redner: Christina Elmer und das Team von Hostwriter.org. Weitere Details finden Sie hier: http://www.meetup.com/Hacks-Hackers-Berlin/events/171334932/


Nonprofit News

nr startet Initiative für gemeinnützigen Journalismus

Demokratie braucht unabhängigen Journalismus. Redaktionen ohne Profitziele könnten viel bewirken - wenn sie auch in Deutschland als gemeinnützig anerkannt werden. In den USA gibt es schon Dutzende Nonprofit-Recherchebüros.

Um die Debatte darüber auch in Deutschland voranzubringen, startet netzwerk recherche eine Initiative für Nonprofit-Journalismus.

Weitere Informationen unter nrch.de/nonprofit  


 

nr-Jahreskonferenz 2014: You’ll never walk alone 

Am 4./5. Juli findet die nr-Jahreskonferenz 2014 statt. „You’ll never walk alone“ – das bedeutet (hoffentlich) auch: gemeinsam besser recherchieren.

„Einer der Grundgedanken von netzwerk recherche war und ist es, Journalisten zu vernetzen und das Einzelkämpfertum zu überwinden“, sagt nr-Vorsitzender Oliver Schröm mit Blick auf neue Kooperationen wie aktuell zwischen SZ, NDR und WDR. „Wer die Vernetzung unter Rechercheuren will, landet folgerichtig bei Kooperationen – sei es im großen oder im kleinen, sei es bei internationalen Projekten, bei aufwendigen Recherchen oder jetzt auch bei nationalen Themen. Ob nun mehr oder größere Kooperationen auch bessere Rechercheergebnisse bringen und wie es künftig um die Unabhängigkeit von Kooperationspartnern bestellt ist, das sind spannende Fragen. Auf unserer Jahreskonferenz am 4./5. Juli in Hamburg wollen wir sie gewohnt kritisch diskutieren – gemäß unserem diesjährigen Konferenzslogan „You'll never walk alone“.


 

nr-Fachkonferenz: Recherche am rechten Rand

Von 7. bis 9. April veranstaltet netzwerk recherche zusammen mit der Akademie für Politische Bildung Tutzing die Fachtagung „Islamhasser und Neonazis – Recherche am rechten Rand“.

Über das Programm und weitere Details informiert die Konferenz-Website unter

rrr14.netzwerkrecherche.de


 

netzwerk recherche fordert Stopp der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland und in Europa

Der Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof hält die Vorratsdatenspeicherung für unvereinbar mit der Europaischen Grundrechtecharta. Diese Haltung vertritt der Generalanwalt Pedro Cruz Villalón in seinem heute veröffentlichten Gutachten. Die Journalistenvereinigung netzwerk recherche begrüßt das Gutachten des Generalanwaltes und hofft, dass der Europäische Gerichtshof diesem in seiner Urteilsfindung folgen wird.

Das Gutachten ist kein Urteilsspruch, weist aber in eine klare Richtung. Die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung, wie sie jetzt in Deutschland geplant ist, darf nicht passieren", so Oliver Schröm, Vorsitzender von netzwerk recherche. "Die Überwachung und Datenspeicherung ohne jeden konkreten Anlass ist nicht nur ein Angriff auf die Privatsphäre, sie ist auch eine Gefahr für die Demokratie und die freie Gesellschaft. Für Journalisten, die Berufsgeheimnisträger sind, stellt die Vorratsdatenspeicherung einen massiven Eingriff in ihren vom Grundgesetz garantierten Auftrag dar."

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MedizinMag:
Leitfaden für medizinjournalistische Themen

Das MedizinMag ist online: Der nr-Leitfaden soll Journalisten dabei unterstützen, Fehler in der Berichterstattung über Medizinthemen zu vermeiden. Er richtet sich vor allem an diejenigen, die nicht täglich mit Medizinthemen zu tun haben. Aber auch an Profis, die noch einmal schnell etwas nachsehen wollen. Er dient als Checkliste: Am Ende sollte ein Text oder Beitrag möglichst alle Kriterien erfüllen. So lassen sich häufige Fehler vermeiden und der Journalist kann sich absichern – gegen Übertreibungen oder fehlerhafte Forschung. Die Prüfkriterien lassen sich einzeln ansteuern und werden durch ein Glossar und weiterführende Links ergänzt.

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Direkt zum MedizinMag…


 

„Follow the Money“ gewinnt Web Slam

Die Gruppe „Follow the Money“ hat mit ihrem Projekt „Was passiert mit meinem Schrottfernseher? Eine Verfolgungsjagd per GPS“ den ersten Web Slam des netzwerks recherche gewonnen. Im Rahmen unserer Konferenz „Weitblick – Die lange Form, die ganze Geschichte“ traten beim Slam drei Multimedia-Projekte gegeneinander an.

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Leuchtturm 2013 für Michael Obert und Moises Saman


Oliver Schröm (1.Vorsitzender netzwerk recherche) gratuliert dem Preisträger Moises Saman. Foto: Franziska Senkel

netzwerk recherche hat den Leuchtturm für besondere publizistische Leistungen 2013 an Michael Obert und Moises Saman für die im SZ-Magazin erschienene Reportage "Im Reich des Todes" verliehen. Außerdem ging ein Sonderpreis an den freien Journalisten Jochen Wagner, der gegen den Bonner General-Anzeiger auf angemessene Vergütung seiner freiberuflichen Arbeit geklagt hat.

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netzwerk recherche unterstützt Anti-Überwachungs-Initiativen

Die weltweiten Überwachungsmaßnahmen durch Geheimdienste sind nach Meinung von netzwerk recherche nicht nur ein millionenfacher, massiver Bruch von Freiheitsrechten. Ebenso beeinträchtigt die flächendeckende Überwachung der elektronischen Kommunikation und die Speicherung und Verarbeitung dieser Daten und Metadaten die Arbeit aller recherchierenden Journalisten und anderer Berufsgeheimnisträger.

netzwerk recherche hat daher den Forderungskatalog "Internationale Grundsätze für die Anwendung der Menschenrechte in der Kommunikationsüberwachung" unterzeichnet. Außerdem unterstützt unser Verein die Initiative "Rechtsanwälte gegen Totalüberwachung".

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Rückblick: Global Investigative Journalism Conference 2013


Glenn Greenwald auf der GIJC 2013. Foto: nr/Bartsch 

Grenzüberschreitende Teamrecherchen zu Wirtschaftskriminalität und Umweltthemen, Debatten zur Finanzierung von Journalismus, Datenjournalismus und -visualisierung, der kritische Umgang mit staatlicher Überwachung - diesen und vielen weiteren Themen widmete sich die Global Investigation Journalism Conference 2013 in Rio de Janeiro.

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netzwerk recherche kritisiert illegales Observieren von Journalisten durch den Verfassungsschutz

Die Journalistenvereinigung netzwerk recherche ist empört über die jetzt bekannt gewordenen Ausspähaktionen des Niedersächsischen Verfassungsschutzes. Dieser hatte zu Zeiten der CDU/FDP-Regierung personenbezogene Daten über Journalisten gespeichert – und anschließend versucht, die rechtswidrige Überwachung durch Datenlöschungen zu vertuschen.

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nr-Fachkonferenz am 22./23. November in Köln:

WEITBLICK 

Die lange Form, die ganze Geschichte

 

Lange Stücke, das sorgfältig aufbereitete Ereignis aufwendiger Recherchen, sind das Premium-Angebot des Journalismus. Doch Features in TV und Radio, die länger sind als eine halbe Stunde, werden auf Randzeiten verdrängt und Artikel oder Dossiers von mehr als einer Seite leisten sich immer weniger Print-Medien. Multimediale Online-Dossiers können nicht erstzen, was unter dem Druck von Quote und Auflage verloren geht. Was ist zu tun, damit sich der hintergründige Blickauf politische und gesellschaftliche Entwicklungen in den Medien behaupten kann? Zum Programm...


 

IRE: Wie man sich vor Überwachung schützt 

Die Kollegen von IRE (Investigative Reporters and Editors) haben in Ihrem Blog Beiträge ihrer Jahreskonferenz zum digitalen Selbstschutz zusammengefasst. Links zu diesem und weiteren Artikeln über Überwachung und Verschlüsselung haben wir in einer Linkliste zusammengefasst.

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Neue nr-Werkstatt erschienen:

Dicht dran – oder mittendrin?
Lokaljournalismus zwischen Recherche und Regionalstolz

Der 23. Band der Reihe nr-Werkstatt dokumentiert die Ergebnisse der Fachkonferenz „Dicht dran – oder mittendrin?“. Gedruckte Exemplare können bei der nr-Geschäftsstelle gegen Einsendung eines frankierten Rückumschlags bestellt werden. Die Ausgabe kann als pdf-Datei und E-Book heruntergeladen werden. Mehr Informationen...





 

Kurzstudie „Gefallen an Gefälligkeiten“ über Journalismus und Korruption

Vorstellung der Kurzstudie „Gefallen an Gefälligkeiten“. Von links: Günter Bartsch (netzwerk recherche), Jürgen Marten (Transparency International), Christian Humborg (Transparency International).

Luxusreisen für Journalisten bei Automobilkonzernen und bei Thyssen-Krupp, Schleichwerbung und fragwürdige Kooperationen und Kopplungsgeschäfte – in Kooperation mit Transparency International Deutschland, dem Institut für Journalistik der TU Dortmund und der Otto Brenner Stiftung stellt netzwerk recherche die Kurzstudie „Gefallen an Gefälligkeiten: Journalismus und Korruption“ vor. Neben Fallbeispielen enthält die Studie Analysen von Compliance-Regeln und von straf- und steuerrechtlichen Konsequenzen. 

Zur Presseinformation…

Zur Kurzstudie…


 

 

Nachwuchsjournalisten berichten im Blog der nr-Jahreskonferenz 2013…

An der nr-Jahreskonferenz haben rund 900 Journalistinnen und Journalisten teilgenommen, mehr denn je. Viele Nachwuchskolleginnen und -kollegen haben sich an der Dokumentation der Konferenz beteiligt. Die Konferenzergebnisse können dank Ihres Engagements im Netz nachgelesen und -gesehen werden: 

 

 


 

Informationsfreiheit: Netzwerk Recherche präsentiert Gesetzentwurf für Baden-Württemberg

Die Journalistenorganisation Netzwerk Recherche hat heute einen eigenen Gesetzentwurf für mehr Transparenz bei Behördeninformationen in Baden-Württemberg vorgelegt. Damit nimmt die Organisation die Landesregierung in die Pflicht, die vor über zwei Jahren im Koalitionsvertrag ein solches Informationsfreiheitsgesetz versprochen, aber bisher nicht präsentiert hat. „Wenn die Verwaltung und die Regierung hier nicht liefern, dann muss offenbar die Zivilgesellschaft aktiv werden. Der gute Informationszugang ist die Grundvoraussetzung sowohl für Bürgerengagement als auch für einen kritischen Journalismus ", begründete Oliver Schröm, der Vorsitzende von Netzwerk Recherche, den Vorstoß. Weiterlesen…


 

EU-Datenschutzreform: Offener Brief an den Bundesinnenminister

Derzeit berät die EU über das europäische Datenschutzgesetz, das das deutsche ersetzen wird. Diese Reform des Datenschutzes in Europa steht unter großem Lobby-Beschuss. Vor allem amerikanische Firmen, die über 70 Lobbyisten nach Brüssel geschickt haben, würden den Datenschutz am liebsten gleich ganz abschaffen. Der Verein digitalcourage e.V. ruft jetzt dazu auf, eine offenen Brief an Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich zu unterzeichnen. 

Das netzwerk recherche e.V. unterstützt diesen Aufruf.

Mehr erfahren... 
31.05.2013


 

Henri-Nannen-Preis 2013: Auszeichnungen für René Wappler und Wolfgang Kaes

Wolfgang Kaes und René Wappler, die Träger des nr-Leuchtturms für besondere publizistische Leistungen 2012, wurden am 26. April mit dem Henri-Nannen-Preis ausgezeichnet.

Wolfgang Kaes vom Bonner General-Anzeiger erhielt den Preis in der Kategorie Investigation, René Wappler von der Lausitzer Rundschau für seinen besonderen Einsatz für die Pressefreiheit.

Herzliche Gratulation! Wir freuen uns sehr, dass beide Preisträger als Referenten an der nr-Jahreskonferenz 2013 am 14./15. Juni mitwirken werden.

Wolfgang Kaes und René Wappler. Foto: Gläscher/stern 


 

netzwerk recherche: Urheberrecht ist kein Zensurinstrument

9. April 2013 Eine missbräuchliche Anwendung des Urheberschutzes wirft die Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche dem Bundesverteidigungsministerium vor. Das Ministerium hatte die WAZ-Mediengruppe wegen Veröffentlichung der sogenannten "Afghanistan-Papiere" abgemahnt. Die WAZ hatte die als Verschlusssache eingestuften Papiere im Internet zum Herunterladen angeboten.

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NSU-Prozess: Netzwerk Recherche fordert besseren Zugang für Journalisten.

Netzwerk Recherche kritisiert die Akkreditierungspraxis beim Prozess um den "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU). "Es ist absurd, dass infolge eines bürokratischen Vergabeverfahrens türkische Medienvertreter keine Akkreditierung erhalten haben", erklärt Oliver Schröm, Vorsitzender der Journalistenvereinigung. Gleichzeitig begrüßte er den Vorstoß des Kollegen Christian Fuchs, seinen Platz mit der türkischen Zeitung Hürriyet teilen zu wollen: "So viel Kollegialität ist nicht selbstverständlich. Ich würde mich freuen, wenn andere Kollegen diesem Beispiel folgen."

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Publikationen des netzwerk recherche:
Presserecht Online-Journalismus Trainingshandbuch Recherche (2. Aufl.) Die Einsteiger Fact-Checking Werte und Orientierungen Presserecht in der Praxis Online-Journalismus Dunkelfeld Korruption Getrennte Welten? (1) Kritischer Wirtschaftsjournalismus Nutzwert-Journalismus für die Demokratie Getrennte Welten? (2) Quellenmanagement „In der Lobby brennt noch Licht“ Interview-Kulturen Undercover Leidenschaft Recherche Mehr Leidenschaft Recherche Die stille Macht Trainingshandbuch Recherche

Mit einem Doppelklick auf ein Cover kommen Sie Detailinformationen im Abschnitt Publikationen.



nr-Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle des netzwerk recherche e.V. ist eingerichtet. In dem Büro in Berlin werden ab sofort unter anderem Aufgaben der Mitgliederbetreuung, Kommunikation und Organisation gebündelt.

Kontaktdaten:

Geschäftsstelle netzwerk recherche e.V.

netzwerk recherche e.V.
Postanschrift:
Postfach 580507
10414 Berlin

Besucheranschrift und Pakete:
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Straße 4
10405 Berlin

Tel.: 030 49854012
Mobil: 0163 3736139
Fax: 030 41935529

Email: info@netzwerkrecherche.de .

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