netzwerk recherche: Journalisten nicht mit Strafverfahren behindern
Die Mitgliederversammlung der Journalistenvereinigung netzwerk recherche e.V. (nr) hat am Freitag, 9. Juli, folgende Erklärung beschlossen:
"netzwerk recherche e.V. tritt für die Informationsfreiheit und die Unabhängigkeit des Journalismus in Deutschland ein. Die Kollegen Arndt Ginzel und Thomas Datt müssen sich wegen ihrer Recherchen und der Berichterstattung zum Fall 'Sachsensumpf' derzeit vor dem Amtsgericht Dresden wegen des Vorwurfs der Verleumdung verantworten. netzwerk recherche kritisiert die Tendenz, recherchierende Journalisten mit strafrechtlichen Verfahren bei ihrer Arbeit zu behindern."
Die Mitgliederversammlung fand im Rahmen der nr-Jahreskonferenz 2010 statt.
Pressekontakt:
Prof. Dr. Thomas Leif, 0171 9321891
Presseecho auf die Erklärung der Mitgliederversammlung
Marmor: keine Einschüchterungen bei Recherche
meedia, 12.07.2010
NDR-Intendant setzt sich für investigativen Journalismus ein
ddp via Yahoo, Samstag, 10. Juli
netzwerk recherche: Journalisten nicht mit Strafverfahren behindern
Medienhandbuch.de, 10.07.2010
Weitere Informationen:
Die Presseerklärung des netzwerk recherche vom 10.07.2010 in der digitalen Pressemappe des netzwerk recherche beim Presseportal von dpa news aktuell.
