Für die Pressefreiheit

Journalistenorganisationen präsentieren Kurzfilm zum Tag der Pressefreiheit


For the Freedom of the Press from DSchr on Vimeo. Download unter for-freedom.cc.

Tag für Tag sind Reporter auf der Welt Repressionen ausgesetzt. Ob im Irak, in Birma, in Mexiko, Russland, Usbekistan oder Kolumbien. Sie werden wegen ihrer Recherchen über Korruption, Willkür und Gewalt bedroht oder sogar getötet. Wir wollen an die Verfolgung der Journalisten weltweit gemeinsam mit sechs weiteren Journalistenorgansiationen erinnern.

Im Dezember 1993 rief die UNO-Vollversammlung den 3. Mai zum Tag der Pressefreiheit aus. Damit würdigte die UNO die "Erklärung von Windhoek".

In dieser Erklärung hatten Reporter aus aller Welt zwei Jahre zuvor freie, pluralistische und unabhängige Medien als einen wesentlichen Bestandteil jeder demokratischen Gesellschaft gefordert. Sie prangerten vor allem Zensur und Repression als schwere Verletzungen der Menschenrechte an.

Die Reporter forderten in ihrer Erklärung allen Staaten auf, Verfassungsgarantien für die Presse- und Versammlungsfreiheit zu geben. Sie setzten sich für die Gründung unabhängiger Verleger-Verbände und Journalisten-Gewerkschaften ein und plädierten für eine internationale Unterstützung freier Medien und Journalisten.

In diesem Jahr wird der Tag der Pressefreiheit zum 15. Mal begangen.

Über 827 Reporter haben seither ihr Leben verloren. Sie wurden erschossen, erschlagen, geköpft. In den wenigsten Fällen wurden die Täter bestraft. Die prominentesten Fälle sind sicher Anna Politkowskaja und Daniel Pearl. Daneben traf es hunderte Frauen und Männer, die weitgehend unbeachtet blieben.

Sie sind nicht vergessen. Wir haben für Ihr Andanken einen Kurzfilm produziert. Dieser wird unterstützt von


dju in Verdi, International Federation of Journalists, DJV NRW, Uznews.net, Reporter ohne Grenzen und n-ost.

Den Film steht unter for-freedom.cc zum Download bereit.


 

Lesen Sie hier im nr-Online-Magazin.

 

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