Hassliebe: Von der Politiker-Verachtung zum Journalisten-Bashing

MedienDisput Berlin in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz

Am 16. November um 19 Uhr
Landesvertretung Rheinland-Pfalz
In den Ministergärten 6, 10117 Berlin

Das Vertrauen in die Leistungs- und Problemlösungsfähigkeit von
Politikern schwindet. Auch der Ruf der Journalisten wird bei Bürgern
und Politikern zunehmend schlechter. Der Vorwurf: Die Medien drehen
die Aktualitätsspirale immer schneller, Journalisten sind heute
ahnungs- und haltungsloser als je zuvor. Auch die Nähe zwischen
Hauptstadtjournalisten und Politikern wird kritisiert.

Nicht nur bei Großereignissen lassen sich Medien von Interessengruppen
und Informanten für eine bestimmt Sichtweise der Ereignisse einspannen
oder gar instrumentalisieren. Sie sehen sich zunehmend in der Rolle
politischer Akteure, die mit Schlagzeilen und Kampagnen Themen steuern
wollen. Das hat sich nicht zuletzt bei der Bundespräsidentenwahl
gezeigt: Viele Medien ließen keinen Zweifel daran, dass sie Joachim
Gauck für den besseren Kandidaten halten. Vehement forderten die
Kommentatoren, dass der Fraktionszwang für die Mitglieder der
Bundesversammlung aufgehoben wird. Als Christian Wulff dann
tatsächlich erst im dritten Wahlgang gewählt wurde, erkannten die
gleichen Kommentatoren darin kein Gewinn für die Demokratie, sondern
eine Durchsetzungsschwäche der Kanzlerin.

Wie verändern solche Trends das Verhältnis zwischen Medien und
Politik? Werden Rundfunk und Presse ihrer Rolle als Vierter Gewalt im
Staate noch gerecht? Welche Balance von Nähe und Distanz ist sinnvoll
zwischen Politikern und Journalisten?

Darüber diskutieren wir am 16. November beim MainzerMedienDisput in Berlin mit:

Harald Christ (Schattenwirtschaftsminister der SPD im Wahlkampf 2009)
Dirk Kurbjuweit (Leiter Hauptstadtbüro DER SPIEGEL)
Dr. Gesine Lötzsch (Vorsitzende der Linken)
Bettina Schausten (Leiterin ZDF-Hauptstadtstudio)
Dr. Christoph Steegmans (stellvertretender Regierungssprecher, angefragt)
Bernd Ulrich (Leiter Politikressort DIE ZEIT)

Moderation: Prof. Dr. Thomas Leif (Vorsitzender Netzwerk Recherche,
www.2plusleif.de)

Nach der Diskussion stehen die Panel-Teilnehmer Ihnen bei einem guten
Glas Wein und einem Imbiss zu vertiefenden Gesprächen zur Verfügung.

Für diese Veranstaltung steht nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur
Verfügung.
Wir berücksichtigen die Anmeldungen in der Reihenfolge des
Maileinganges an Veranstaltungen@lv.rlp.de bis spätestens 11.11.2010.
Zu dieser Veranstaltung erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung eine
persönliche EINLASSKARTE per Mail.
Die Einlasskarte gilt für Sie persönlich und eine Begleitperson. Bitte
geben Sie den Namen Ihrer Begleitung bei der Anmeldung an. Ihre
Begleitung erhält nur gemeinsam mit Ihnen Einlass. Bitte halten Sie am
Einlass Personal- oder Dienstausweis bereit.


 

Lesen Sie hier im nr-Online-Magazin.

 

Geschäftsstelle

netzwerk recherche e.V.
Postanschrift:
Postfach 580507
10414 Berlin

Besucheranschrift und Pakete:
Josetti-Höfe
Rungestraße 22-24
10179 Berlin

 

Tel 030 51632378
Mobil 0163 3736139
Fax 032 224126035

info@netzwerkrecherche.de

Newsletter

Anrede: Frau
Herr
Vorname:
Nachname:
E-Mail:
 
Der Newsletter des Netzwerk Recherche erscheint ungefähr monatlich. Er wird per E-Mail im Textformat (ohne Dateiangänge) verschickt. Der Bezug ist kostenfrei. Sie können Ihr Abo jederzeit durch eine E-Mail beenden. Ihre Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.
 

 

Kooperationspartner

 

Recherche-Stipendien in Kooperation mit der Otto-Brenner-Stiftung

 

message - Internationale Zeitschrift für Journalismus
netzwerk recherche e.V. kooperiert mit message - Internationale Zeitschrift für Journalismus.

Mitglied werden

Wir brauchen Ihre Unterstützung als Mitglied und Förderer. Alle Informationen und Unterlagen finden Sie unter Mitglied werden

Link-Empfehlungen:

Bildblog
ReporterForum
Reporter ohne Grenzen