Recherche-Stipendien

Das netzwerk recherche hat einige Stipendien vergeben, durch die Journalisten bei ihren Recherchen unterstützt wurden. Derzeit vergibt das netzwerk recherche Stipendien in Zusammenarbeit mit der Otto-Brenner-Stiftung. Im Rahmen des jährlichen Otto-Brenner-Preises werden so ambitionierte Recherche-Projekte gefördert.

Die Ergebnisse der geförderten Recherchen werden auf der Webseite des Otto-Brenner-Preises dokumentiert.

nr fördert Recherchen im Lokaljournalismus

Vielen freien oder auch fest angestellten Reportern von Lokalzeitungen fehlen die finanziellen Mittel für intensive Recherchen. Wir wollen deshalb Journalisten vor Ort, die Vetternwirtschaft, Umweltskandale, Bausünden usw. aufklären und zum Beispiel ihr Recht auf Akteneinsicht bei den Behörden wahrnehmen möchten, gezielt mit Stipendien unterstützen.

Bitte senden Sie uns dazu ein Exposé zu Ihrem Vorschlag (max. 3 Seiten), in dem Sie das Thema, dessen Bedeutung und Ihre Rechercheanätze darstellen. Im Rahmen des Stipendiums werden Sachkosten (Reisen, Datenbanken, Gebühren usw.) sowie der Honorarausfall für freie Journalisten bis zu einem Gesamtbetrag von 2.500 Euro übernommen. netzwerk recherche stellt den Stipendiatinnen und Stipendiaten außerdem einen erfahrenen Mentor zur Seite

Ihre Bewerbung senden Sie bitte an info@netzwerkrecherche.de - oder alternativ per Post: netzwerk recherche, Postfach 580507, 10414 Berlin.

Die Entscheidung über die Stipendienvergabe trifft der nr-Vorstand. Es gibt keine Bewerbungsfrist; pro Jahr kann aber nur eine bestimmte Anzahl von Stipendien vergeben werden.


 

Weitere Recherche-Stipendien

Recherche-Stipendien werden auch von anderen Organisationen vergeben, was das netzwerk recherche ausdrücklich begrüßt.

Recherchestipedien von DieRedaktion.de
Das Internetportal für Journalisten, Verleger und Verlage vergibt 12 Mini-Stipendien. Die Stipendien sind jeweils mit 4.000 Euro dotiert und werden vierteljährlich ausgeschrieben. Gesucht werden keine fertigen Stories, sonders Ideen für eine Geschichte. Bewerben kann sich jeder freie Journalist, der auf DieRedation.de registriert ist und dort auch eigene Artikel zur Zweitverwertung anbietet. Kooperationspartner ist der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) und Einsendeschluss der 1. September  2011. 

Hörspielförderung der Film- und Medienstiftung NRW
Ge­för­dert wer­den kön­nen freie Au­to­ren, Kom­po­nis­ten und Pro­du­zen­ten, die ihren Wohn­sitz in NRW haben, deren Pro­jek­te in NRW rea­li­siert wer­den oder deren Pro­jek­te im be­son­de­ren kul­tu­rel­len In­ter­es­se Nord­rhein-West­fa­lens lie­gen. Außerdem können auch
Se­mi­na­re und Work­shops, die sich mit dem Hör­spiel be­fas­sen, un­ter­stützt wer­den. Der Umfang der Förderung ist abhängig von der Größe des Projekts und liegt zwischen 3.000 und 7.500 Euro.

Recherchestipendien vom EFIJ
Der Europäische Fund für Investigativen Journalismus (European Fund for Investigative Journalism EFIJ) vergibt erneut Recherchestipendien. Insgesamt stehen 25.000 Euro für journalistische Projekte bereit, die sich grenzüberschreitenden investigativen Recherchen und/oder investigativen Recherchen über Europäische Angelegenheiten widmen. Ein Ziel der Förderung ist auch, Kooperationen zwischen investigativen Journalisten aus verschiedenen Ländern zu fördern.

kontext-Recherchestipendium
Recherchestipendium von kontext - Gesellschaft zur Förderung junger Journalisten (eine Initiative der E.ON Ruhrgas AG)

n-ost-Recherchestipendien
Recherchestipendien von n-ost, dem Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung

Peter Hans Hofschneider Recherchepreis für Wissenschafts- und Medizinjournalismus
Der Peter Hans Hofschneider Recherchepreis für Wissenschafts- und Medizinjournalismus wird von der Stiftung experimentelle Biomedizin vergeben. Zweck des Preises ist die Förderung besonderer Rechercheleistungen und -projekte im Wissenschafts- und Medizinjournalismus.

Ad-hoc-Recherchestipendien der Initiative Wissenschaftsjournalismus
Die Initiative Wissenschaftsjournalismus bietet Ad-hoc-Stipendien für wissenschaftsjournalistische Rechercheprojekte an. Zudem werden Studienaufenthalte in renommierten Forschungsinstituten gefördert. Interessierte können sich ganzjährig (ohne Bewerbungsfristen) bewerben. Eine Jury aus renommierten Wissenschaftsredakteuren entscheidet binnen zwei Wochen über den Antrag.

Recherche-Stipendium des Deutschen Instituts für Menschenrechte
Das Deutsche Institut für Menschenrechte schreibt alle zwei Jahre ein Recherche-Stipendium für Journalistinnen und Journalisten aus.

Grenzgänger
Programm der Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin; unterstützt werden Recherchen für Veröffentlichungen, die die Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas oder China aufbereiten.

McCloy Fellowships
Stipendien des American Council on Germany.

Weitere Recherche- und Reise-Stipendien für Journalisten finden Sie auch beim European Fund for Investigative Journalism (EFIJ), auf den Webseiten der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und beim journalist.


 

Lesen Sie hier im nr-Online-Magazin.

 

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Recherche-Stipendien in Kooperation mit der Otto-Brenner-Stiftung

 

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