Stammtische des netzwerk recherche

Termine:

 

BERLIN

Freitag, 10. Februar, 19 Uhr
Restaurant Cum Laude, Universitätsstrasse 4, 10117 Berlin-Mitte (Karte bei Google-Maps)

Mit Oliver Schröm, Vorsitzender von netzwerk recherche und Leiter des stern-Teams Investigative Recherche. 

Anmeldung per E-Mail an stammtisch-berlin@netzwerkrecherche.de

 

FRANKFURT/MAIN:

16. Februar, 19 Uhr
Restaurant Odyssee, Weberstraße 77, 60318 Frankfurt/Main (Karte bei Google-Maps)

Mit Renate Daum (Gruner + Jahr Wirtschaftsmedien), Mitglied im nr-Vorstand.

Anmeldung bis 7. Februar an info@netzwerkrecherche.de

 

LEIPZIG

5. März, 19 Uhr
Ort und Thema werden noch bekanntgegeben.

Anmeldung per E-Mail an Markus Frenzel, frenzel@netzwerkrecherche.de

 

Vergangene Stammtische

Und das passierte bei den vergangenen Stammtischen des netzwerks:
   
  • Montag, 19.09.2011,
Müncher Stammtisch mit Peter Sartorius
Recherche ist das Allerwichtigste", betonte Reporter-Legende Peter Sartorius beim Münchner NR-Stammtisch. Von 1973 bis 2003 war er Redaktionsmitglied der Süddeutschen Zeitung und freier Autor, zum Beispiel für GEO.
Für seine Reportagen erhielt er etliche Auszeichnungen, darunter den Theodor-Wolff-Preis und drei Mal den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Im SZ-Hochhaus sprach er zu „Protagonistenjagd 
und Mehrwertsuche: Was Recherchen für Reportagen schwierig macht", erzählte, wie er es trotz Fischallergie drei Wochen lang auf einen Fischkutter aushielt, und betonte, warum es falsch ist, dass einige Autoren mit schöner Schreibe die mangelnde Recherche überdecken wollen. „Das geht oft schief."
   
  • Mo., 25.07.2011:
Berliner Stammtisch mit dem Kolumnisten Harald Martenstein
"Eigentlich recherchiere ich ja nicht...", sagt Harald Martenstein. Stimmt, stellten die Stammtischler an diesem Juliabend im Berliner "Cum Laude" schnell fest - und erlebten eine exklusive Lesung mit dem Kolumnisten des ZEITmagazins, der frech und frei über seine Arbeit erzählte.
   
  • Mi., 25.05.2011:
Münchner Stammtisch mit Oliver Bendixen
Anschläge, Morde, polizeiliches Fehlverhalten: Themen für Polizeireporter, die stets auf Abruf arbeiten. „Wenn es Nachts um 23 Uhr ist, dann ist das halt so", sagte Oliver Bendixen, Polizeireporter beim Bayerischen Rundfunk auf dem vierten Münchner NR-Stammtisch. „Spannend ist der Beruf, weil es immer was Neues ist. Du bist nicht festgebunden an deinem Schreibtisch." Da müsse man manchmal auch Opfer bringen. Im „Journalist" (Mai 2011) räumte Martin Krigar, Chefredakteur des Westfälischen Anzeigers jungen Polizeireportern zwar große Chancen bei der Bewerbung um ein Volontariat ein. Doch für die teils zähen Recherchen als Polizeiberichterstatter ist Ausdauer gefordert: Über lange Jahre muss man sich Kontakte zu Staatsanwälten, Kommissaren, Richtern oder Rechtsanwälten aufbauen.
   
  • Fr., 11.03.2011
Hamburger Stammtisch mit den NDR-Reportern Christoph Lütgert, Sabine Puls und Kristopher Sell zu ihren AWD-Recherchen
Nein, Carsten Maschmeyer war nicht zum Hamburger Stammtisch gekommen, auch wenn der Kulturjournalist Malte Herwig nochmal zur Sicherheit unter dem Tisch nachsah. Dafür aber ein Teil des NDR-Panorama, die Reporter-Teams rund um Presenter Christoph Lütgert, die offen, selbstkritisch und unter drei über ihre jahrelangen Recherchen zur AWD sprachen. Da die absolute Vertrautheit bei diesem Stammtisch zugesichert war, beschränkt sich der Rückblick auf das Fazit, dass es ein großartiger Abend mit hervorragenden Kollegen war.
   
  • Do., 03.03.2011
Münchner Stammtisch mit Fact-Checkern
„Be first, but first be right" - dieses Motto hat sich nicht nur das Netzwerk Recherche auf die Fahnen geschrieben. Pamela Cregeen ist seit 1993 Fact-Checkerin beim Nachrichtenmagazin Focus. Sie berichtete beim Münchner NR-Stammtisch von der Arbeit in der Dokumentation: Vor dem Druck durchforsten Fact-Checker alle Texte noch einmal akribisch auf mögliche Fehler. Mit Hilfe von Datenbanken, die Millionen Pressedokumente enthalten, aber auch Büchern oder dem Telefon. Die Dok-Abteilung checkt aber nicht nur Fakten. Sie recherchiert auch vorab für die Kollegen und stellt beispielsweise Reader für Interviews zusammen.  
   
  • Mo., 21.02.2011
Berliner Stammtisch mit Vertretern des FA Junge vom DJV und vom Netzwerk Junge Journalisten
 
Braucht es Mentoren, um im Journalismus Fuß zu fassen? Oder braucht es Mentoren erst, wenn Young Professionells Redakteursverträge, Honorare und Recherchebedingungen aushandeln? Diese Fragen standen beim Berliner Stammtisch mit Vertretern des Fachausschuss Junge Journalisten den DJV sowie vom informellen Netzwerk Junge Journalisten im Raum. Die Arbeitsbedingungen der 20 bis 35-jährigen Young Professionells wurden kontrovers diskutiert. Was tun gegen doppelte Tarifstruktur? Wie eine Redakteursstelle ergattern? Nützen Recherchestipendien? Während Daniel Bouhs, Medienjournalist und Organisator vom Netzwerk Junge Journalisten, die These vertrat, dass die Hilfestellung bei der Entscheidung für den Beruf des Journalisten schon viel eher ansetzen muss, berichtete Johannes Altmeyer, Politikredakteur und DJV-Aktiver, vom Mentorenprogramm für junge Redakteure im JV BB (DJV Berlin-Brandenburg), das sich explizit an die Zielgruppe der etwa 30-jährigen jungen Redakteure in Berlin richtet, die im Mentoringprogramm im 1:1-Coaching ihre Karriereplanung angehen.
   
  • Mo., 24.01.2011
Berliner Stammtisch mit den beiden Filmemacherinnen Marianne Wendt und Maren-Kea Freese
Mehr als vier Millionen Menschen in Deutschland können nur rudimentär lesen und schreiben. Die Zahl der Analphabeten in Deutschland steigt - es sind zudem nicht etwa Migranten, sondern Menschen, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind und die dem Schulsystem entglitten. Mehr als ein halbes Jahr lang haben sich die beiden Filmemacherinnen Marianne Wendt und Maren-Kea Freese um diese Menschen bemüht und intensiv für ein Hörfunk-Feature recherchiert. Für ihre Arbeit erhielten die beiden Journalistinnen das Otto-Brenner-Recherchestipendium 2009. Über ihre aufwendigen Recherchen und die Frage, warum das deutsche Bildungssystem Analphabeten produziert und warum diesen Menschen die Lobby fehlt, berichteten die beiden an diesem Abend.
   
  • Fr.,21.01.2011
Hamburger Stammtisch mit dem Peter-Handke-Biograph Dr. Malte Herwig
Den ersten Stammtisch im Jahr 2011 bestritt der Kulturjournalist Dr. Malte Herwig. Der ehemalige SPIEGEL-Redakteur berichtete von seinen dreijährigen Recherchen an der Biographie des Dichters Peter Handke. "Er hat die Recherchen zumindest nicht behindert", sagte Herwig und erzählte von den packenden, investigativen Recherchen an dem Buch, das Ende 2010 mit dem Titel "Peter Handke - Meister der Dämmerung" erschienen ist.
Zu den Gästen dieses Stammtisches zählten unter anderem der ehemalige STERN-Rollenreporter Gerhard Kromschröder, der ZEIT-Redakteur Roland Kirbach und Dr. Manfred Redelfs aus dem netzwerk-recherche-Vorstand.
   
  • Do., 09.12.2010
Müncher Stammtisch mit dem SZ-Redakteur Klaus Ott

Journalistische Einzelkämpfer sterben aus - es entstehen immer mehr Recherchepools. „Jeder bringt da seine Stärken mit ein", sagte Klaus Ott beim zweiten Stammtisch von Netzwerk Recherche in München. Ott berichtete vor 18 Kolleginnen und Kollegen über seine Arbeit als Rechercheur bei der Süddeutschen Zeitung. Seit 1984 arbeitet er bei der SZ, wo er heute als Reporter, je nach Lage, für alle Ressorts schreibt.
 
   
  • Mo., 06.12.2010
Berliner Stammtisch zum Thema Bürgerjournalismus meets politischen Webjournalismus
Wie aus einer Spielwiese für politisch interessierte Jungjournalisten ein erfolgreiches Onlinemagazin werden kann, haben die Aktiven hinter e-politik.de gezeigt. Ende der 90er Jahre von Nachwuchsjournalisten gegründet, ist die Site eines der ältesten Bürgerjournalismus-Projekte im Web, das immer noch lebendig ist. Und so waren gleich mehrere Vertreter aus der Redaktion beim letzten Berliner Stammtisch im Jahr 2010 zu Gast. Blutjung, hoch motiviert und engagiert. Die Redaktion, die ausschließlich aus Ehrenamtlichen besteht, finanziert das Projekt über einen Verein. "Wir machen Bürgerjournalismus", formuliert Christian Heise, einer der Dienstältesten des Projekts, den Anspruch. Dabei sind die Themen anspruchsvoll: Politik, Wirtschaft, Feuilleton. Mit Artikeln jenseits des Mainstreams überzeugen die jungen Journalisten. Viele der Mitstreiter von einst haben mittlerweile Jobs bei namhaften Medien ergattert. Warum? "Weil wir bei e-politik.de sehr früh gelernt haben, wie Onlinejournalismus funktioniert", so ein Redaktionsmitglied.
Mit einem professionellen Anspruch dagegen geht die Redaktion von EurActiv.de ans Werk, das es erst seit Mitte 2009 gibt. Vier hauptamtliche Journalisten mit einem Büro im Haus der Bundespressekonferenz vertreten die deutsche Sektion des EU-weiten Projekts. "Wir stellen europäische Öffentlichkeit her - mit Themen, die man sonst nirgendwo findet", erklärt Chefredakteur Ewald König den Anspruch. Das Portal bietet News, Hintergründe und Politik-Positionen an - und zwar europaweit. Denn wie in Berlin gibt es in fast allen Hauptstädten der EU-Länder eine Redaktion. Finanziert wird das Projekt allerdings über Corporate Sponsorships. "Solche Sponsorenpakete erlauben es - ähnlich wie beim britischen Wochenmagazin The Economist - Rubriken zu eröffnen, die von den Suchmaschinen schneller gefunden werden. Das ist das Reizvolle für unsere Sponsoren", so König. Bezahlte PR? Nein, sagt der Chefredakteur. "Die Sponsoren müssen sich mit der redaktionellen Unabhängigkeit einverstanden erklären und auch damit, dass wir gegebenenfalls kritisch über die Themen berichten."
   
  • Sa., 04.12.2010
Hamburger Stammtisch mit Georg Altrogge, Chefredakteur von Meedia
Wie heißt der Mediendienst eigentlich richtig? "Ich sage selbst meist einfach Media, auch wenn da das zweite E hinnterfällt; hin und wieder werden wir aber auch englisch ausgesprochen", antwortet Georg Altrogge, Chefredakteur des Mediendienstes, der es binnen zwei Jahre schaffte zu einem der wichtigsten Infoportale der Branche zu werden. Rund eine Million Visits hat die Site derzeit. Dabei startete Meedia.de eigentlich als Datenbank, welche die wichtigsten Infos über Personen, Firmen und Titel der Medienbranche beinhalten sollte. "Schnell merkten wir aber, dass dies kaum zu schaffen ist - also haben wir das Konzept verändert", so Altrogge. Kritische Berichterstattung ist dem Redaktionsteam und den festen freien Medienjournalisten, die für die Site arbeiten, wichtig - auch, wenn das heißt, die Verlage, Sender und Firmen zu kritisieren, welche die Anzeigen auf der Site schalten. Und weil man bei Meedia nicht an paid content denkt, ist diese Entscheidung mutig. Finanziert wird das Projekt übrigens von seinem Herausgeber Dirk Manthey, der vielen noch vom Milchstrassenverlag bekannt sein dürfte.
Trotz des Wetterchaoses kamen zu diesem Stammtisch u.a. Volker Steinhoff, Panorama-Chefredakteur und Dr. Manfred Redelfs (Greenpeace, IFG-Experte).
   
  • Mo., 22.11.2010
Berliner Stammtisch mit internationalen Gästen
Ein Stammtisch auf Englisch - und wieder war es rappenvoll: Rund 20 Journalistinnen und Journalisten sowie Vertreter aus der Wissenschaft und von NGOs waren gekommen, um die kroatische Journalistin Barbara Matejčić kennenzulernen. Sie leitet das Scoop-Projekt für investigativen Journalismus in den Balkan-Staaten und berichtete, wie schwierig brisante Recherchen aufgrund der Eigentümerverhältnisse der Medien in Kroatien sind. Obgleich das Land ein Informationsfreiheitsgesetz hat, ist es für Journalisten schwierig, Geschichten aufzudecken, die nicht mit den vielfältigen Geschäftsinteressen der Verleger in Kroatien übereinstimmen. Gemma Poerzgen von Reporter ohne Grenzen ergänzte die packenden Schilderungen der kroatischen Journalistin mit ihren eigenen Erfahrungen als deutsche Journalistin, die lange Zeit in Osteuropa gearbeitet hat. Die Runde wurde außerdem von Wenzel Michalski, Germany Director von Human Rights Watch, bereichert, der auf Versäumnisse bei der Einhaltung der Menschenrechte in den Balkanstaaten hinwies.

   
  • Fr., 05.11.2010
Hamburger Stammtisch mit Prof. Dr. Volker Lilienthal
Dicht gedrängt saßen die Besucher des Hamburger Stammtisches von netzwerk recherche im Hinterzimmer des "Gran Sasso": Prof. Dr. Volker Lilienthal von der Universität Hamburg sprach über das Verhältnis von PR und Journalismus, Veränderungen, Risiken und Chancen. Eine wachsende Anzahl von PR-Journalisten steht den hauptberuflichen Journalisten gegenüber. "Journalisten sind auf PR angewiesen, sie kann aber immer nur der Impuls für eine weitergehende Recherche sein", sagte Llienthal. Dass angehende Journalisten sich auch einmal mit PR auseinandersetzen, findet der Medienwissenschaftler aber nicht verwerflich: "Eine gewisse berufliche Orientierungsphase gehört während der Ausbildung dazu. Irgendwann muss man sich jedoch entscheiden, ob man PR oder Journalismus machen will", so Lilienthal.
Eine intensive Diskussion entbrannte. Zu den Gästen dieses Stammtisches zählten unter anderen Medienwissenschaftler, Vertreter aus der PR, Lokaljournalisten, Jungjournalisten sowie  netzwerk-recherche-Mitglieder vom NDR, Spiegel und Zeit.
   
  • Sa.,16.10.2010
Premiere des nr-Stammtischs in München mit Thomas Schuler, Autor & Journalist
Stiftungen sollen der Allgemeinheit dienen, deshalb erhalten sie Steuervergünstigungen. Aber was, wenn einer Stiftung 77,4 Prozent eines mächtigen Medienkonzerns gehören. Was, wenn sie die Politik zu Fragen wie Hartz IV, Hochschulen, Rundfunkrecht und gar dem Stiftungsrecht berät? Interessenkonflikte sind beim komplizierten Geflecht aus Bertelsmann AG und Bertelsmann Stiftung programmiert, wie Thomas Schuler in seinem jüngsten Buch „Bertelsmannrepublik Deutschland" (Campus, 302 Seiten) herausgearbeitet hat. Am Sonnabend erzählte der Autor beim ersten Stammtisch des Netzwerks Recherche in München von seinen Recherchen. Das Treffen war mit 10 Kollegen gut besucht - so dass in diesem Jahr noch ein zweiter Stammtisch folgen soll.
   
  • Mo., 04.10.2010
Berliner Stammtisch mit Hermann-Josef Tenhagen (Chefredakteur "Finanztest")
Ist der Wirtschaftsjournalismus nach der Krise unabhängiger und besser geworden? Nein, lautete die Antwort des Wirtschaftsjournalisten Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur des Magazins "Finanztest". Die Redaktionen seien ausgedünnt, die Wirtschaftspresse in der Dauerkrise: Schon vor der Krise sei die Branche abhängig von Anzeigen gewesen, die nach der Krise nicht mehr in diesem Volumen zurückgekommen seien. Zugleich fehle es an kritischer Recherche: Die Unternehmens- und Finanzberichterstattung gehe kaum über den Tag hinaus, viele Finanzjournalisten beherrschten offenbar kaum mehr das Einmaleins.
Aber: Wirtschaftsjournalisten hätten es ungleich schwerer, investigativ zu recherchieren, hielten die zahlreichen Stammtisch-Gäste dagegen. Denn anders als im Politikjournalismus herrsche in der Wirtschaft kein Verständnis von Öffentlichkeit und öffentlichem Interesse, es sei schwieriger, an die Akteure und Informanten heranzukommen.
Unsinn, so das Argument von Prof. Dr. Thomas Leif, 1. Vorsitzender des netzwerk recherche, die Informanten seien auch in der Finanzwelt die gleichen: die Geschassten, Gehassten und Frustrierten.
Es war eine lebhafte Debatte bis spät in die Nacht. Zu den Gästen des Berliner Stammtischs zählten u.a. der Publizist Dr. Hans-Jürgen Arlt, der Schriftsteller Johannes K. Soyener sowie Wenzel Michalski, Direktor von Human Rights Watch Germany.
   
  • Fr., 17.09.2010
Hamburger Stammtisch mit Volker Steinhoff (Redaktionsleiter des ARD-Magazins "Panorama")
Es war eine illustre kleine Runde im Hinterzimmer des "Gran Sasso". Volker Steinhoff, Redaktionsleiter des ARD-Magazins "Panorama" plauderte im kleinen Kreis der nr-Kollegen aus dem Nähkästchen und die Zukunft der investigativen Politmagazine im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Wie viel Boulevard braucht ein Nachrichtenmagazin, um so abstrakte Themen wie Finanzanlagebetrug, ausbeuterische Arbeitsbedingungen bei Zulieferern in der Dritten Welt für deutschen Großkonzerne oder Lobbyeinfluss in der Energiepolitik den Menschen nahe zu bringen? Welche filmischen Mittel wie versteckte Kamera sind wann erlaubt und welchen Einfluss haben die vorlaufenden Sendungen auf die Quote der Magazine? Wie beeinflusst die Boulevardisierung bei den Privatsendern die Sehgewohnheiten der Zuschauer? Darüber diskutierten Markus Grill (Spiegel, nr-Vorstandsmitglied), Dr. Malte Herwig (freier Journalist, ehemals Kulturredakteur beim Spiegel), Andreas Orth (freier Journalist für Monitor, taz-Mitbegründer), Anne-Kathrin Schulz (Wirtschaftsjournalistin) sowie Tina Groll (Zeit Online, nr-Vorstandsmitglied) in kleiner, exklusiver Runde.


 

Lesen Sie hier im nr-Online-Magazin.

 

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